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Vor noch nicht langer Zeit, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gehörte es für junge Musiker zum guten Ton, bei so genannten  Jugendkulturwochen im Ostblock über das Thema "Musik und Gesellschaft" nachzudenken.

Jetzt, mehr als zwanzig Jahre später, steht eine Tochter dieser Generation vor der Tür eines Komponisten in München, Judit aus Budapest. Sie möchte das Cellospiel erlernen. Sie sieht aus wie eine verblüffend gelungene Kopie ihrer exzentrischen Mutter Maria, die einst eine berühmte Sängerin der Avantgarde war - und wie ihre Mutter glaubt Judit fest an die hohen Ideale der Kunst. Der Komponist ist sich seiner Sache da nicht so sicher. Er verdient seit geraumer Zeit sein gutes Geld mit Erkennungsmelodien für Fernsehserien und plagt sich nimmermüde mit dem Projekt einer Mandelstam-Oper ab, die, so dürfen wir vermuten, den Weg auf die Bühne nie finden wird. Judit, die "falsche Tochter", bringt nicht nur mit ihrem irrlichternden Wesen den Komponisten an den Rand ei nes Nervenzusammenbruchs, sondern auch mit ihrer nicht ganz so kleinen Familie, die ihr bald nachfolgt und jedes geregelte Leben und Arbeiten unmöglich macht.

Michael Krüger hat einen Roman über einen Mann geschrieben, der im Leben die Kunst sucht und in der Kunst das Leben nicht findet. Auch die Frauen, die ihn umgeben, wissen ihn nicht zu erlösen. Und am Schluss sind alle halb tot, der erste Akt der Mandelstam- Oper noch immer nicht geschrieben, nur die Erkennungsmelodien für die Fernsehserien werden jetzt auch in den Ländern des Ostens ausgestrahlt.
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Die Cellospielerin, Michael Krüger

Codice articolo: 901057

Roman. Suhrkamp Taschenbücher Nr.3375 252 S. 18 cm 156g , in deutscher Sprache.

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